Life in Sardegna
Die Küste der Marina di Gairo auf Sardinien

Ort · Gairo

Marina di Gairo: Unberührte Strände und wilde Natur

Marina di Gairo

Nicht nur Berge, Felsen und Bäche prägen das Gebiet von Gairo, sondern auch paradiesische, vom Meer umspülte Ecken. Wunderschöne, wenig besuchte Strände, die von einer Aura des Wilden und Unberührten umgeben sind: Die Marina di Gairo ist ideal für Ruhesuchende, für Naturliebhaber und für diejenigen, die schon den Weg dorthin als Teil des Erlebnisses sehen. Der Ort in der Ogliastra, der seine heutige Lage der Flucht der Einwohner von Gairo Vecchio in günstigere Gebiete verdankt, verbirgt wahre touristische Perlen, die weit über die Region hinaus bekannt sind: Coccorrocci und Su Sirboni sind faszinierend und wild zugleich.

Anfahrt zur Marina di Gairo

Fahren Sie auf der SS 125 und biegen Sie auf der Höhe von Tertenia in Richtung Marina di Gairo ab. Nach etwa acht Kilometern erreichen Sie den Strand Su Sirboni, den man über einen gut ausgeschilderten Pfad in einem zehnminütigen Spaziergang – weniger als 300 Meter – erreicht. Der Weg ist recht einfach. Um nach Coccorrocci zu gelangen, folgen Sie ebenfalls der Beschilderung nach Marina di Gairo, fahren Sie geradeaus und biegen Sie an der zweiten Kreuzung rechts ab. Nach acht Kilometern geradeaus Fahrt erreichen Sie den Strand.

Der Strand Su Sirboni

Wild und malerisch, wirkt der Strand von Su Sirboni wie das Gemälde eines talentierten Künstlers. Da ist das Rot der Porphyrfelsen, die ihn umgeben, aber auch das Türkis des klaren, sauberen Wassers, das die Uferlinie sanft umspielt. Nicht zu vergessen das Grün der mediterranen Macchia, die die Bucht umgibt und verzaubert und den Augen eines der schönsten Naturschauspiele der Gegend bietet. Der Strand liegt versteckt und man findet ihn nicht zufällig: Man muss ihn suchen, finden und sich nach ihm sehnen. Aber eines ist sicher: Wenn man ankommt und die Sonne den Körper wärmt, ist jede Mühe belohnt. Das Fehlen von Serviceeinrichtungen kann ein Segen sein: der perfekte Ort, um Stress und Hektik hinter sich zu lassen!

Der Strand von Coccorrocci

Der Strand von Coccorrocci ist der größte Kieselstrand der Insel. Hier leben „is coccorroccius“, die Meeresschnecken: Diese Besonderheit gibt diesem Paradies seinen Namen. Die Kieselsteine, alle rund und von Wasser und Witterung geformt, haben verschiedene Farben: von Grün über Grau bis hin zu Weiß und Rosa. Rote Porphyrfelsen scheinen den wunderschönen Strand zu umarmen, und Wacholderbüsche – die ihren charakteristischen Duft in der Luft verströmen – umgeben ihn und schaffen eine bezaubernde Landschaft. Da es hier einige touristische Einrichtungen gibt, verbindet der Strand Entspannung mit dem Komfort von Serviceleistungen. Das klare, transparente Wasser gibt den Blick auf einen postkartenreifen Meeresgrund und seine Bewohner frei.

Was gibt es in der Nähe zu sehen?

In der Umgebung gibt es viele weitere Schätze zu entdecken. Ganz in der Nähe, im Küstengebiet von Cardedu, liegt La Spiaggetta, ein nie überlaufenes, intimes Paradies. Das klare Wasser, die hellen Kieselsteine, die in tieferem Wasser weichem Sand weichen, und die umliegende mediterrane Macchia: Diese Eigenschaften machen den Strand unvergesslich. Wenn Sie in dieser wunderschönen Gegend Urlaub machen, sollten Sie unbedingt den Tacco di Perda ‘e Liana besuchen: Mit 1293 m Höhe liegt er im Gebiet von Gairo und ist der höchste der Felsabsätze der Ogliastra. Diese imposante, aus dem Jura stammende Felsformation wurde 1993 zum Naturdenkmal erklärt.